19. Stadtmeisterschaft trotz Regenwetter und Schlammschlacht mit neuem Teilnahmerekord - Handicap Rennen ein Erfolg

Quelle: Freie Presse

 

68 Radler trotzen dem Regenwetter

Teilnehmerrekord bei Oelsnitzer Meisterschaft

Oelsnitz. 68 Mountainbiker aus dem Vogtland haben der Oelsnitzer Stadtmeisterschaft am Samstag einen neuen Teilnehmer-Rekord beschert. Und das bei miserablem Wetter, das zwischen Nieselregen und richtigem Regen hin und her wechselte. "Da staune ich selbst. Ich habe gedacht, dass wir heute mit fünf oder zehn Leuten dastehen", wunderte sich Organisator Frieder Jäckel. "Und nun hätten beinahe die Startnummern nicht ausgereicht. Wir hatten nur eine übrig und freuen uns riesig."

Starter in 19 Altersklassen

Jäckel - er fuhr selbst mit und erkämpfte sich den Sieg in der Herren-Klasse - hatte mit seinem Pro-Bike-Team vom TSV Oelsnitz den Wettbewerb nun schon zum 19. Mal ausgerichtet. Apropos 19: In ebenso vielen Altersklassen wurden die Besten ermittelt, was eine neue Bestmarke in der Historie dieses Wettkampfes darstellt. Neu: Auf Anregung eines Bewohners des Oelsnitzer Marienstifts wurde erstmals ein sogenanntes Handicap-Rennen für geistig Behinderte ins Programm aufgenommen, für das sich neun Starter fanden. Und alle feierten, als hätten sie gewonnen. Erneut hatten sehr viele Kinder den Weg auf das Schloss-Areal gefunden. Sie drehten auf einem speziellen, vereinfachten Parcours um die Burg ihre Runden. Die jüngsten Starter waren gerade mal drei Jahre alt. Emil Kessler aus Plauen (Jungen U7) und Moritz Kunz aus Theuma (Jungen U13) holten den Sieg in ihren Altersklassen. Martha Kunz aus Theuma (Mädchen U7), Jan Hauffe (Jungen U13) und Marco Hauffe (Männer) aus Plauen erkämpften sich Silber, Tom Güne (Männer) aus Theuma Bronze.

Rutschpartie im Schlamm

Die Großen hatten mit dem Ein-Kilometer-Rundkurs oberhalb des Oelsnitzer Wahrzeichens ihre liebe Müh und Not. Die regennasse Abfahrt zum Schloss wurde für so manchen zur ungewollten Rutschbahn. Entsprechend verdreckt sowie mit schlammbespritzten Gesichtern und Hinterteilen trudelten die Fahrer im Ziel ein. Trotzdem waren nur zwei Ausfälle zu verzeichnen. Einer war aber prominent: der Downhill-Extremsportler Hans-Jürgen Wurlitzer aus Markneukirchen musste wegen eines technischen Defekts frühzeitig aufgeben. Ein in den Weg hineinragender Ast hatte seine Gangschaltung geschrottet. Trotzdem war der 57-Jährige des Lobes voll: "Die ganze Veranstaltung ist richtig klasse, die Strecke speziell bei der Nässe heute sehr anspruchsvoll. Daher ziehe ich den Hut vor allen, die mitgefahren sind."

 

Wir möchten uns wieder bei allen Helfern und Fotografen sowie allen Teilnehmern trotz der erschwerten Bedingungen herzlichst bedanken.

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ausführliche Ergebnisse
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Impressionen und alle Fotos findet ihr Hier unter Bilder.